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  • Sonntag, 06.10.2019

    Vernissage Craquelé
    Uhrzeit 11:00

    Vernissage Craquelé

    Schriftkunst zu Texten von Rudy Vandercruysse

    Vernissage Craquelé

    Schriftkunst zu Texten von Rudy Vandercruysse

    am Sonntag, 06.10.2019
    Beginn: 11:00
    im BETRIEBSWERK

    Schriftkunst zum Thema »Craquelé«

    60, fast 61 Dreizeiler, verfasst von Rudy Vandercruysse in Erinnerung an Roger Willemsen.

    Kalligraphisch gestaltet und interpretiert von der Schriftkünstler-Gruppe »Lettera« (Anja Lüdtke, Antje Glashagen-Stuck, Birgit Naß, Eveline Petersen-Gröger, Jasna Wittmann, Ursula Schröder, Frank Fath) und Benno Aumann.

    Fast 61 Schrifttafeln von 8 Schreibern in zeitgenössische Schrift übersetzt.

    Musik: Katharina Loebner

    Rezitation: Dorothea Schmidt-Krüger


    Man kann das Leben

    Nicht verlängern, aber man

    Kann es verdichten



    Sonntag, 06.10.2019
    BEGINN: 11:00 Uhr
    Eintritt frei

    Die Ausstellung ist bis zum 26.10. auf Anfrage zu besichtigen.










  • Donnerstag, 10.10.2019

    Conférence Versailles 1919-2019. Artefakte und Wechselwirkungen
    Uhrzeit 19:00

    Conférence Versailles 1919-2019. Artefakte und Wechselwirkungen

    Vernissage

    Conférence Versailles 1919-2019. Artefakte und Wechselwirkungen

    Vernissage

    am Donnerstag, 10.10.2019
    Beginn: 19:00
    im BETRIEBSWERK

    HERZLICHE EINLADUNG ZUR VERNISSAGE

    Die Pariser Friedenskonferenz und der Versailler Vertrag standen 1919 für eine bessere Ordnung in Europa. 100 Jahre danach wird an das weltpolitische Ereignis erinnert und die Vision eines friedlichen Miteinanders gefeiert.

    Im Rahmen der Französischen Woche wird das Thema aufgegriffen und anhand des Begriffs „Conférence“ konkretisiert. Die Ausstellung widmet sich den Spielarten des Konferierens - Zwei Künstler gehen aufeinander zu, diskutieren, debattieren und arbeiten an gemeinsamen Lösungen. Holzskulpturen von Raimund Stephan und Photographien von Jessen Oestergaard ergänzen sich auf diesem Weg harmonisch oder stehen einander unvermittelbar und kompromisslos gegenüber.

    Der Kunstdialog stellvertretend für den Austausch zwischen Menschen, Kulturen und Nationen, für die Wechselwirkungen von Krieg und Frieden wie die Wechselwirkungen von Streit und Einigkeit - ein poetisches wie auch politisches Thema, das auf die Ausstellungsfläche des BETRIEBSWERK ruft.

    Einführung: Dr. Kristina Hoge

    Idee und Konzeption: Ulrike Kemna

    VERNISSAGE
    Donnerstag, 10.10.19
    BEGINN: 19:00 Uhr

    Dauer der Ausstellung: 10.–31. Oktober 2019 auf Anfrage
    Raimund Stephan wird am 11. & 13.10 von 16:00 - 19:30 Uhr und am 15. & 17.10. von 11:00 - 17:00 Uhr vor Ort sein.


    In Kooperation mit der Französischen Woche Heidelberg und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis e.V.

  • Freitag, 18.10.2019

    John Eckhardt XYLOBIONT
    Uhrzeit 20:00

    John Eckhardt XYLOBIONT

    Aus der Reihe "Musiker des KlangForum stellen sich vor."

    John Eckhardt XYLOBIONT

    Aus der Reihe "Musiker des KlangForum stellen sich vor."

    am Freitag, 18.10.2019
    Beginn: 20:00
    Einlass: 19:00
    im BETRIEBSWERK

    XYLOBIONT - John Eckhardt, Kontrabass Solo

    Das Wort "Xylobiont" bedeutet unter Biologen soviel wie "mit / am / vom Holz leben" und verweist auf eine organische Musik, die sich weder aufschreiben lässt noch rein improvisiert ist. Sie beruht zum einen auf einer speziellen, teils eigens entwickelten Spieltechnik, die vom täglichen Umgang mit neuer Kompositionsmusik (Feldman, Ligeti, Xenakis etc.) sowie von jahrelanger Praxis der Improvisation inspiriert ist. Zum anderen ermöglicht John Eckhardt durch seine Herangehensweise immer neue Rückkopplungen von Körper und Sinnesapparat mit seinem 120 Jahre alten Klangerzeuger. In verschiedenen Versuchsanordnungen werden die physikalischen Eigenschaften des Instrumentes hörend erforscht. Klang, Form und Verlauf sind Ergebnis eines ständigen Prozesses von Beobachtung und behutsamer Beeinflussung - eine Expedition durch unbekannte klingende Wälder und Gehölze.


    Seit der gleichnamigen, von der britischen Improvisations-Legende Evan Parker 2008 für PSI Records produzierten CD hat John Eckhardt sein Projekt stetig weiterentwickelt und in mittlerweile 50 Konzerten rund um den Globus aufgeführt.


    Dusted Magazine (USA):
    "John Eckhardt setzt Technik und Imagination ein und schafft so Werke, die weder Kompositionen noch Improvisationen sind; sie sind organische Systeme, die ihr eigenes Bewusstsein entwickeln. Er erforscht einen Raum, in dem sich der Klang und seine Organisation als ein natürliches Phänomen zeigen, und rührt an eine ganze Welt der Stimmungen jenseits der einen der menschlichen Emotion.“



    John Eckhardt

    John Eckhardt lebt als Jäger und Sammler des Basses im 21. Jahrhundert. Als Kontrabassist der Musik von heute, in seinen vielfältigen eigenen Projekten, oder bei der Arbeit mit Sound Systems am E-Bass oder an den Turntables ist er laufend in die Musik von heute involviert. Er hat eine ganze Reihe eigener Soloprojekte entwickelt und mit einem weiten Spektrum von Künstlern zusammengearbeitet: von Komponisten wie Helmut Lachenmann und Pierre Boulez, über herausragende Gruppen wie Ensemble Modern, Klangforum Wien und musikfabrik, Improvisatoren wie Evan Parker, Elliott Sharp und Peter Evans, bis zur jüngsten Generation von Nachwuchskünstlern in einem weiten Feld aktueller Musik.
    Er hat an über 30 Einspielungen mitgewirkt, darunter Iannis Xenakis' Meisterwerk „Theraps“ und drei in besonderen Editionen erschienene Solo-Releases. Diesen ist ein besonderes Interesse an tief-frequenter und spektraler Immersion, räumlicher Tiefe und evolutionsartigen Prozessen gemeinsam. Angetrieben von Neugier und Leidenschaft für unterschiedlichste Arten von Musik, Kulturen und künstlerische Herangehensweisen, stellt John Eckhardt immer neue Verbindungen her und entfaltet so einen Bass-Kosmos von ungewöhnlichen Dimensionen. Den letzten Neuzugang stellt dabei sein DJ-Projekt Basswald dar, in welchem er ein vielfältiges Spektrum von Bassmusik mit einem besonderen Augenmerk auf Sound System Culture präsentiert - begleitet von regelmäßigen, herunterladbaren Podcasts. John Eckhardt lebt in Hörweite des Hamburger Hafens.

    www.johneckhardt.de

    Freitag, 18.10.2019
    BEGINN: 20:00 Uhr
    Vorverkauf hier









  • Sonntag, 20.10.2019

    ENJOY JAZZ
    Uhrzeit 12:00

    ENJOY JAZZ

    Jazz in Deutschland

    ENJOY JAZZ

    Jazz in Deutschland

    am Sonntag, 20.10.2019
    Beginn: 12:00
    im TANKTURM

    Jazz in Deutschland mit Wolfram Knauer

    Wie wurde der deutsche Jazz, was er ist? Was ist er überhaupt? Und was ist daran eigentlich „deutsch“? Warum war der Jazz hierzulande über Jahrzehnte ein Männersport? Was ist mit Jutta Hipp? Können „deutsche“ Rhythmusgruppen wirklich nicht swingen? Oder wer hat das wann und warum in die Welt gesetzt? Fragen über Fragen. Man mag es glauben oder auch nicht, aber bislang gab es keine umfassende Darstellung der Geschichte des Jazz in Deutschland von den Anfängen bis in die Gegenwart, die über ein einfaches WerWannWas hinausging. Eine Darstellung, die versucht, die improvisierte Musik zu kontextualisieren, sie in die gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Diskurse der Zeit einzupassen und dabei auch noch berücksichtigt, dass das Denken und die Rede über Jazz auch noch ein eigenständiger, sich ständig in Bewegung befindender Diskurs ist. Wolfram Knauer, seit der Gründung Direktor des Jazzinstituts Darmstadt und international ein Jazz-Forscher von Rang mit Veröffentlichungen u.a., zu Louis Armstrong, Charlie Parker und Duke Ellington, hat sich daran gemacht, diese schmerzhafte Lücke der Gesamtdarstellung zu schließen. Seine Darstellung „Play yourself, man! Die Geschichte des Jazz in Deutschland” (Reclam Verlag) führt die deutschsprachige Jazzpublizistik aus der selbst gewählten Sackgasse der vorzüglich wohlmeinenden Veröffentlichungsbegleitung und wagt den abwägenden Blick aufs Panorama.

    Sonntag, 20.10.2019
    BEGINN: 12:00 Uhr
    TICKETS hier: http://bit.ly/EJ19_MatineeWolframKnauer

  • Donnerstag, 24.10.2019

    ENJOY JAZZ
    Uhrzeit 20:00

    ENJOY JAZZ

    NES

    ENJOY JAZZ

    NES

    am Donnerstag, 24.10.2019
    Beginn: 20:00
    Einlass: 19:00
    im BETRIEBSWERK

    Die französische Cellistin Nesline Belmokh hat mindestens zwei künstlerische Heimaten: Zum einen ist da das Palau de les Arts Orchester in Valencia, also die klassische Musik – der große Dirigent Lorin Maazel hatte sie seinerzeit nach Valencia geholt, nachdem sie unter anderem Teil von Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra gewesen war. Zum anderen aber ist da ihr ein- und ausdrucksvoller Gesang, ihre Liebe zum Jazz und Soul, zum französischen Chanson und zu arabischer Musik – ihre Eltern stammen aus Algerien, und als Kind hat Belmokh Mandoline in einem arabisch-andalusischen Orchester gespielt. So traf es sich gut, dass Nesline Belmokh vor vier Jahren in Valencia zwei Musiker kennenlernte, die all diese musikalischen Vorlieben teilen und zugleich noch ihre eigenen mitbringen. NES war geboren. Die Rollen in diesem Trio: Belmokh schreibt auf Französisch und Englisch, ihre Mutter trägt arabische Texte bei – die Musik entwickelt sie zusammen mit dem ebenfalls aus der Klassik kommenden Matthieu Saglio, der eine unerhörte Klangvielfalt auf seinem Cello erzeugt. Erstaunlicherweise gelingt es ihm, mit seinem Instrument ein raffiniert vielschichtiges harmonisches Fundament zu legen. David Gadeo, der Spanier in der Band, verfügt über eine ausgreifende rhythmische Sprache, die vom Flamenco bis zum Jazz reicht. Und dann ist da Nesrine Belmokhs Stimme! Man muss sie unbedingt selbst hören, um zu erfassen, was mit den Worten betörend, poetisch und expressiv nur ganz unzureichend beschrieben ist.

    Nesrine Belmokh : voc, clo

    Matthieu Saglio : clo

    David Gadeo : perc

    Donnerstag, 24.10.2019
    EINLASS: 19:00 Uhr
    BEGINN: 20:00 Uhr
    TICKETS hier erhältlich

  • Samstag, 26.10.2019

    Workshop Biographie & Führung
    Uhrzeit 12:00 - 18:00

    Workshop Biographie & Führung

    Workshop Biographie & Führung

    am Samstag, 26.10.2019
    Beginn: 12:00 - 18:00
    im BETRIEBSWERK

    In unseren ersten drei Lebensabschnitten Kindheit Schulzeit Jugendzeit erziehen uns unsere Eltern und wir werden von unserer Umgebung, den Lehrern, der Schule und unseren Freunden geprägt. In der beruflichen Lebensphase prägen uns unser Chef und unsere Kollegen. Wir gründen eine Familie und engagieren uns in der Gesellschaft. Wir erleben Konflikte und Krisen, an denen die Fragen nach unserer Biographie, dem Sinn des Lebens und nach Selbstführung entstehen. Wenn ich mein eigenes Leben besser verstehe, und wenn ich Wege gefunden habe, mich selbst zu führen, dann kann ich auch andere besser führen. In diesem Kurz-Seminar werden wir die Biographie anschauen, sowie Fragen der Führung des eigenen Lebens und in Beruf und Gesellschaft ansprechen und reflektieren.

    Samstag, 26.10.2019'
    12:00 - 18:00 Uhr
    Info & Anmeldung: trenner-biographie@gmx.de




  • Dienstag, 26.11.2019

    Winterabend - Winterland. Eine andere Reise an Winters Hand.
    Uhrzeit 20:00

    Winterabend - Winterland. Eine andere Reise an Winters Hand.

    Aus der Reihe "Musiker des KlangForum stellen sich vor."

    Winterabend - Winterland. Eine andere Reise an Winters Hand.

    Aus der Reihe "Musiker des KlangForum stellen sich vor."

    am Dienstag, 26.11.2019
    Beginn: 20:00
    Einlass: 19:00
    im BETRIEBSWERK

    Ein Liederabend mit dem Wort „Winter“ im Titel? Zweifellos wird das erste, was dem Betrachter an dieser Stelle in den Sinn kommt, Schuberts Winterreise sein. Und dies natürlich auch zu Recht, bildet diese doch einen zentralen Pfeiler im allgemein wahrgenommenen, aufgeführten und geschätzten Liedrepertoire. Eingängig aufgrund schöner Melodien und melancholischer Stimmung: aber wovon handelt sie doch gleich? Spätestens hier wird es für viele schwerer, gleich eine Antwort zu finden. Franz Schuberts Winterreise gründet auf dem Gedanken des Ausgestoßenseins und dem romantischen Topos der Sehn-Sucht, also dem permanenten Bedürfnis nach dem, was unerreichbar scheint. Dieser Gedanke durchzieht den gesamten Liedzyklus, er setzt den Winter als Jahreszeit mit einer gefühlten Eiszeit der Seele in Relation. Die Winter-Reise ist also vielmehr eine psychologische Reise in das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft, der Winter als Jahreszeit steht dazu lediglich Pate, spielt an sich aber nur eine untergeordnete Rolle.

    Mit dem heutigen Programm möchten wir einen Versuch wagen, den Winter in verschiedener Hinsicht zu beleuchten. Was verbinden wir mit dem Begriff „Winter“? Was ist oder was scheint er tatsächlich, für was mag er stehen und was passiert während der dunkeln Jahreszeit? Und noch spannender: Wie haben Dichter und Komponisten dies über die Zeit betrachtet?

    Rebekka Stolz (Mezzosopran)
    Georg Gädker (Bariton)
    Hedayet Jonas Djeddikar (Klavier)

    mit Werken von Franz Schubert, Conradin Kreutzer, Paul Graener, Felix Mendelssohn, Edvard Grieg, Johannes Brahms, Hugo Wolf, Claude Debussy, Friedrich Hegar, Engelbert Humperdinck und Carl Loewe.

    Dienstag, 26.11.2019
    BEGINN: 20:00 Uhr
    VORVERKAUF demnächst hier: https://klangforum-heidelberg.de/



  • Mittwoch, 20.11.2019

    Frank Heibert und "Zazie in der Metro"
    Uhrzeit 19:30

    Frank Heibert und "Zazie in der Metro"

    Neuübersetzung, Lesung, Jazz

    Frank Heibert und "Zazie in der Metro"

    Neuübersetzung, Lesung, Jazz

    am Mittwoch, 20.11.2019
    Beginn: 19:30
    im TANKTURM

    In einem der beliebtesten französischen Romane des 20. Jahrhunderts beschreibt Raymond Queneau eine wilde Tour durch Paris, die Erlebnisse der widerspenstigen Zazie sowie die diversen Sprachen des Alltags. Die vielschichtigen Anspielungen und für Queneau typischen Sprachprovokationen meistert und überträgt Frank Heibert mit Bravour ins Deutsche. Dem erwiesenen Spezialisten für Übersetzungen sprachlich anspruchsvoller Literatur ist ein Kunststück gelungen. Seine Jazzeinlagen als Sänger sind 'Zugabe' - am Piano begleitet von Miriam Weiss.

    Mittwoch, 20.11.2019
    BEGINN: 19:30 Uhr

    Veranstaltet vom Deutsch-Französischen Kulturkreis e.V.

  • Sonntag, 19.01.2020

    Two Envelopes
    Uhrzeit 20:00

    Two Envelopes

    Two Envelopes

    am Sonntag, 19.01.2020
    Beginn: 20:00
    Einlass: 19:00
    im BETRIEBSWERK

    Die Cembalistin Lisa Kokwenda Schweiger und der Schlagzeuger Jacob Vanneste kombinieren als Two Envelopes auf abenteuerliche Weise performative und elektronische Einflüsse mit ihrem Fundament, der klassischen Musik.

    In Brüssel ansässig wurden Two Envelopes im Jahr 2015 als ‘International Young Artist’ bei Musica in Antwerpen ausgewählt und spielten seitdem Konzerte u.a. in Amuz Antwerpen, STUK Leuven, Orgelpark Amsterdam, Mute festival Gent, Les Ateliers Claus und Q-O2 in Brüssel.

    Two Envelopes arbeiten mit jungen Komponisten zusammen, um Repertoire für ihre außergewöhnliche Besetzung zu kreieren. Das Ergebnis sind Klangwelten, die auf spannende Art und Weise sehr unterschiedlich voneinander, jeweils sehr persönlich und gleichzeitig doch miteinander verbunden sind durch das gemeinsame Instrumentarium.

    In Heidelberg präsentieren sie eine Auswahl von besonderen, schönen und interessanten, experimentellen Stücken und überraschen das Publikum mit neuen Klängen und einer erfrischenden Konzerterfahrung.


    Sonntag, 19.01.2020
    EINLASS: 19:00 Uhr
    BEGINN: 20:00 Uhr
    TICKETS: Vorverkauf demnächst


    in Kooperation mit

  • Sonntag, 12.07.2020

    Stein, der nirgendwohin passt
    Uhrzeit 11:00

    Stein, der nirgendwohin passt

    Ausgewählte Texte von Andreas Rasp

    Stein, der nirgendwohin passt

    Ausgewählte Texte von Andreas Rasp

    am Sonntag, 12.07.2020
    Beginn: 11:00
    im TANKTURM

    Wir freuen uns auf Texte von Andreas Rasp, vorgetragen von Dagmar Heinemann, auf dem Kontrabass begleitet von Jochen Scheuermann und illustriert vom malerischen Werk des Künstlers, das im TANKTURM ausgestellt werden wird.

    Sonntag, 12.07.2020
    BEGINN: 11:00 Uhr
    Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.


    Andreas Rasp kam 1921 als Sohn des Schauspielers Fritz Rasp zur Welt. Schicksalsbestimmend wird für ihn, dass sein Großvater Felix Hollaender, der bekannte Mitarbeiter Max Reinhardts, Jude ist und die Mutter in zweiter Ehe einen jüdischen Bankkaufmann heiratet. Ab 1933 lastet auch auf Andreas der „Makel eines befleckten Stammbaums“. Als die Familie im Frühjahr 1937 nach London emigriert, beginnt für alle ein schwieriger Kampf ums Überleben. 1938 kann der junge Rasp den Schulbesuch wegen Geldmangels nicht mehr fortsetzen. Nach vorübergehendem Aufenthalt in einem Internierungslager wird er 1940 in die britische Armee aufgenommen. Eine schwere Erkrankung führt 1942 zu seiner Entlassung.

    Quäker ermöglichen ihm ein Latein- und Griechisch-Studium, das er 1946 abschließt. Er wird Hilfslehrer und arbeitet an verschiedenen Schulen. Nach dem Freitod des Stiefvaters 1947 fühlt sich Rasp, der gerade im Begriff ist, eine Stelle in Florenz anzutreten, auch weiterhin für die Familie verantwortlich und bleibt in England.

    Erst 1952 entscheidet er sich für die Rückkehr nach Deutschland und wendet sich mit diesem Schritt der deutschen Sprache entschiedener auch als Dichter zu.Von 1955–1984 wirkt Rasp als Englischlehrer an einem Heidelberger Gymnasium. In dieser Zeit entsteht allmählich ein vielseitiges Oeuvre, das er nach seiner Pensionierung vertieft und erweitert: Spruchzyklen, in denen persönliche Lebenserfahrungen sich mit der Urweisheit ältester Menscheitsüber-lieferungen mischen; ein von ihm so benanntes ‚Schulbuch‘, das zahlreiche Situationen seiner langen Pädagogenbiographie aufgreift; ein umfangreiches lyrisches Werk; Marionettenspiele und Prosa-Skizzen; dann aber auch die Übersetzung von insgesamt fast 500 Gedichten der amerikanischen Lyrikerin Emily Dickinson ins Deutsche; schließlich ein groß angelegtes Theaterstück.Mit Arnfrid Astel zusammen gibt er in den 60er Jahren die ‚Lyrischen Hefte‘ heraus, in denen er unter dem Pseudonym Andreas Baumgärtner selbst veröffentlicht. Daneben schafft er in der ihm eigenen Rohrfeder-Technik ein malerisches Werk von unverwechselbarer Prägung. Er selbst sieht in seiner archäologischen Forschung den wichtigsten Teil seiner Lebensarbeit: Im Ostseeraum entdeckt er eine exzellente Fundstelle für paläolithisches Material und trägt im Lauf der Jahre eine umfangreiche Sammlung zusammen, die er kontinuierlich erweitert und klassifiziert und aus der er eine eigene Sichtweise über den Ursprung des Homo sapiens entwickelt.

    Von 1998 bis zu seinem Tod wird Andreas Rasp in seiner literarischen Arbeit und archäologischen Forschung von seiner Lebensgefährtin Dagmar Heinemann begleitet und unterstützt. In dieser Zeit entstehen die Bücher „Urheimat Nordeuropa – Neue steinzeitliche Funde aus dem westlichen Ostseeraum“, „Till van Eulen – Ein autobiographisches Theaterstück“ und „Besuch bei Dschuang Dsi – Vierzeiler“.

    Dagmar Heinemann und Jochen Scheuermann verbindet die Tatsache, dass sie sich seit langen Jahren intensiv künstlerisch und kulturell betätigen. Dabei haben sie sich stetig fortgebildet und weiterentwickelt.Dagmar

    Heinemann hat als Schauspielerin und Sprecherin seit den 1990er Jahren viele Lyrik- und Literaturprogramme vor allem im süddeutschen Raum und in der Schweiz mit wechselnden Musikern aufgeführt.

    Jochen Scheuermann setzte sich als Kontra- und E-Bassist mit unterschiedlichen Stilrichtungen auseinander. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Jazz- und Blueskünstlern führten ihn durch Clubs und auf Festivals in Deutschland und dem benachbarten europä-ischen Ausland.Als Sonderpädagogen sind sich Dagmar Heinemann und Jochen Scheuermann in ihrem beruflichen Alltag begegnet. Beide begeisterten sich für das literarische Werk von Andreas Rasp.Es entstand die Idee, sich zusammenzutun und mit Sprache und Bass dieses Werk zu gestalten und einem Publikum vorzustellen.


Impressionen

tankturm - impressionen
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